Therapeutisches Fasten ist ein medizinisch begleitetes Programm, bei dem die Nahrungsaufnahme für einen bestimmten Zeitraum gezielt reduziert oder angepasst wird. In geeigneten medizinischen Situationen kann es die natürlichen Regenerationsprozesse des Körpers unterstützen, das metabolische Gleichgewicht fördern und dem Verdauungssystem eine vorübergehende Entlastung ermöglichen.
Vor Beginn des Fastens beurteilt der Arzt den Gesundheitszustand des Patienten/der Patientin anhand der Krankengeschichte, vorhandener Befunde und relevanter Untersuchungsergebnisse, um festzustellen, ob Fasten geeignet und sicher ist. Wenn therapeutisches Fasten empfohlen wird, wird das Programm individuell angepasst und während des gesamten Verlaufs medizinisch begleitet.
Therapeutisches Fasten ist nicht als Diät zur Gewichtsreduktion gedacht. Vielmehr wird es als unterstützende medizinische Maßnahme innerhalb eines umfassenderen Behandlungs- oder Gesundheitskonzepts eingesetzt. Unter fachlicher Begleitung kann Fasten dazu beitragen, das metabolische Gleichgewicht zu unterstützen, das Verdauungssystem zu entlasten und die natürlichen Regenerationsprozesse des Körpers zu fördern.
Nach Abschluss der Fastenphase erfolgt die schrittweise Wiedereinführung von Nahrung nach einem individuellen Ernährungsplan. Dies ermöglicht es dem Körper, sanft zu einer normalen Ernährung zurückzukehren, und unterstützt den Übergang in den Alltag.